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OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic unterstützen neuen Standard zum Opt-out beim KI-Scraping
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OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic unterstützen neuen Standard zum Opt-out beim KI-Scraping

Die führenden Unternehmen der Künstlichen Intelligenz, darunter OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic, haben angekündigt, einen neuen Standard zu unterstützen. Dieser ermöglicht es Publishern, sich einheitlich gegen das Scraping durch KI-Systeme zu entscheiden. Anstatt ihre Präferenzen für das KI-Training bei jedem Anbieter einzeln festlegen zu müssen, können Medienhäuser und Verlage dank eines gemeinsamen Policy-Token-Signals ihre Vorgaben gebündelt auf mehrere Unternehmen anwenden. Die Maßnahme soll Publishern mehr Kontrolle über ihre Inhalte im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geben.

The Verge

Die wichtigsten Punkte

  • Große KI-Akteure wie OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic unterstützen einen neuen Standard zum Opt-out beim Web-Scraping.
  • Publisher erhalten die Möglichkeit, ihre Präferenzen für das KI-Training zentral anzuwenden, anstatt diese bei jedem KI-Unternehmen einzeln einstellen zu müssen.
  • Die technische Umsetzung erfolgt über ein gemeinsames „Policy-Token“-Signal.
  • Die Meldung wurde ursprünglich von Search Engine Roundtable bekannt gemacht.

Hintergrund und Funktionsweise des neuen Standards

Die Praxis des Web-Scrapings durch Unternehmen der Künstlichen Intelligenz steht seit Langem im Fokus der Diskussionen zwischen Technologiekonzernen und Medienverlagen. Bislang mussten Publisher individuelle Vorkehrungen treffen oder separate Einstellungen bei jedem einzelnen KI-Anbieter vornehmen, wenn sie verhindern wollten, dass ihre Inhalte für das Training von KI-Modellen verwendet werden.

Mit dem von OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic unterstützten neuen Standard ändert sich dieser Prozess grundlegend. Durch die Einführung eines gemeinsamen „Policy-Token“-Signals wird ein einheitlicher Mechanismus geschaffen. Dies erlaubt es Verlagen, ihre Richtlinien und Trainingspräferenzen zentral zu steuern und auf mehrere Plattformen und KI-Unternehmen gleichzeitig zu übertragen.

Auswirkungen auf die Branche

Die Implementierung dieses gemeinsamen Standards durch die Branchenriesen stellt einen bedeutsamen Schritt dar, um die Verwaltung von Urheberrechts- und Trainingspräferenzen im Web zu vereinfachen. Zuvor war der Prozess für Publisher mit erheblichem administrativem Aufwand verbunden, da jedes Unternehmen eigene Systeme und Methoden nutzte. Durch die gebündelte Anwendung über das „Policy-Token“-Signal erhalten Content-Anbieter ein effizienteres Werkzeug an die Hand, um ihre Datenströme und die Verwendung ihrer Inhalte durch KI-Modelle zu regulieren.

Häufig gestellte Fragen

Welche Unternehmen unterstützen den neuen Standard?

Laut der Meldung unterstützen OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic den neuen Standard zum Opt-out beim KI-Scraping.

Wie funktioniert das Opt-out für Publisher?

Publisher können ihre Präferenzen für das KI-Training gebündelt auf mehrere KI-Unternehmen anwenden, anstatt sie bei jedem Anbieter einzeln einstellen zu müssen. Dies geschieht über ein gemeinsames „Policy-Token“-Signal.

Woher stammte die ursprüngliche Information?

Die Berichterstattung über die Einführung dieses Standards wurde ursprünglich von Search Engine Roundtable veröffentlicht.

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