
McKinsey führt KI-Kundensimulation im Bewerbungsprozess ein: Berufseinsteiger verhandeln zehn Minuten mit virtuellem Klienten
Die renommierte Unternehmensberatung McKinsey & Company führt für einen Teil ihrer Nachwuchsbewerber ein neuartiges Element im Einstellungsverfahren ein: Kandidatinnen und Kandidaten für Einstiegspositionen müssen künftig ein zehnminütiges Gespräch mit einer KI-Simulation eines Kunden absolvieren. Dies berichtet das Wall Street Journal. Das Ziel dieser simulierten Konversation besteht laut dem Bericht darin, rund 80 Prozent der typischen Szenarien und Interaktionen nachzubilden, denen Beraterinnen und Berater im täglichen Berufsalltag bei McKinsey begegnen könnten. Mit diesem Schritt nutzt das Beratungsunternehmen künstliche Intelligenz direkt im Rahmen der praktischen Eignungsprüfung, um das Verhalten und die Kommunikationsfähigkeit angehender Berater unter realitätsnahen Bedingungen zu testen. Die Maßnahme zeigt, wie KI-basierte Rollenspiele traditionelle Vorstellungsgespräche ergänzen und die Beurteilung von Kernkompetenzen im Beratungssektor standardisieren können.


















