
Geldstrafe für US-Anwalt: Oberster Gerichtshof von New Mexico sanktioniert erfundene KI-Zeugen in Mordberufung
Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates New Mexico hat den Anwalt Stephen Aarons zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.000 US-Dollar verurteilt und ihn wegen Missachtung des Gerichts belangt. Anlass für diese gerichtliche Maßnahme war die Einreichung einer Berufung gegen die Verurteilung eines Mandanten wegen Mordes, in welcher durch Künstliche Intelligenz erfundene Zeugen und gefälschte polizeiliche Aussagen enthalten waren. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters begründete das Gericht seine Entscheidung in einer am Mittwoch eingereichten Verfügung damit, dass Aarons es versäumt habe, die tatsächlichen Behauptungen sowie die rechtlichen Grundlagen der Eingabe ordnungsgemäß zu überprüfen. Der Fall verdeutlicht die juristischen Risiken und die strikte Prüfungspflicht bei der Nutzung von KI-Systemen in sensiblen Gerichtsverfahren.






